Mindeststandard

Kurz vor der Wahl in Hamburg hat die Linke eine tolle Idee:

Deshalb möge der Bundestag die Bundesregierung dazu auffordern, jedem Bürger ein Internetanschluss mit 2 MBit/s als Mindeststandard (Universaldienst) zu garantieren.

Als ich meine 2Mbit-Leitung bekam, war das noch was Tolles. Und nun ein Mindeststandard? Ich fühle mich zurückgesetzt.

Unterliegt Bandbreite eigentlich der Inflation? Wir müssen einen Konsumindex aufbauen um das zu überprüfen. Ebay, Amazon, StudiVZ, ein paar Webforen und Piratebay. Und wenn die Videos bei YouPornTube nicht flüssig laufen, ist die Bandbreite definitiv zu schmal.

5 Kommentare.

  1. Finde ich eine gute Idee. Die Umsetzung ist allerdings… naja…
    Besser fände ich kostenlose öffentliche WLANs.
    Allerdings ist die Frage, ob Menschen, die sich keinen Internetanschluss leisten können, sich einen PC oder gar einen Laptop leisten können… wie wärs mit einem „Mindeststandard“ eines einfachen Desktop-PCs…?

  2. Aaron Strontsman

    Also langsam scheint es mir so, als ob sie von dieser ollen Pr0nseite bezahlt würden.

  3. Aaron: StudiVZ als „Pr0nseite“ zu bezeichnen, geht ein wenig weit, nicht?

  4. Du wirst dich wundern, wie viele arme Seelen noch ans halbierte 768er DSL gefesselt sind… oder schlimmer noch: Gar KEIN DSL haben können.

  5. Pffff! MEin Cousin hat noch Modem und AOL -_-

    DAS ist abartig (langsam).