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Ein 21jähriger wurde in Oregon festgenommen, weil er in Wohnungen eingebrochen sein soll, um auf den dort vorhandenen Computern Pornografie aus dem Internet zu laden und anzusehen.

Bei der Polizei gehen seitdem Tausende Hinweise ein, die darauf schließen lassen, dass der Beschuldigte nicht nur in Oregon, sondern auch in Utah, Brasilien, Singapur, Deutschland, Frankreich, Polen, dem Vatikan, Uruguay, China, Japan, Kasachstan, Griechenland, Großbritannien, Tschechien, der Slowakei, Weißrussland, Russland, den Malediven, Malta, Italien, Schweden, Südafrika, Alaska und Afghanistan tätig war. Überall fanden sich auf Rechnern teilweise enorme Pornografie-Vorräte, deren Existenz von den Besitzern der Computer nicht erklärt werden konnten, nachdem ihre Freundinnen, Frauen oder Kollegen darauf gestoßen waren.

„Endlich kann ich meiner Familie wieder in die Augen schauen“, erklärte Lionel Fettker, einer der Betroffener aus Großbritannien im Programm des US-Senders ACN. Seine Frau hatte auf seinem Rechner 23 Gigabyte an pornografischem Material gefunden. „Ich würde so einen Schmutz niemals ansehen — aber niemand glaubte mir“, schildert das Opfer sein Martyrium, das mittlerweile sieben Jahre andauert. Noch offen ist, wie der damals 14jährige Verdächtige die Überseereisen finanziert haben könnte.

Die Polizei ist nun auf der Suche nach Komplizen. „Nach unseren bisherigen Erkenntnissen muss der Täter auf drei Kontinenten gleichzeitig gewesen sein“, erklärt ein Sprecher der Polizei gegenüber ACN. „Ein solcher Reiseplan ist nur mit Unterstützung einer weit reichenden Organisation möglich.“ Dass gleich mehrere Täter eigenständig gehandelt haben könnten, schließt die Polizei bisher aus: „Wir haben uns viel von dem Material angesehen. Kein Mann würde freiwillig Filme mit so schlechter Beleuchtung und abstrusen Dialogen ansehen“, erklärte der Sprecher. Die Spezialisten der Polizei hätten sich nur unter großer Überwindung für vier Wochen in dem Beweissichtungsraum eingeschlossen.

Die Organisation arbeitet offenbar auch daran, die Opfer weiter zu diskreditieren. Auf Fettkers Rechner wurden zum Beispiel am Tag nach der Verhaftung wieder 31 Gigabyte Pornofilme sichergestellt. „Am Tag zuvor, war noch alles sauber“, sagt der Brite. „Sie glauben mir doch, oder?“

1 Kommentare.

  1. Natürlich glaube ich ihm. Ich hörte von einem Fall, da ein PC zur Durchsicht kam und solcherlei Schmutz im Verzeichnis „Bewerbungen“ gefunden wurde. Als das Gerät an den Besitzer zurück kam, gab es plötzlich ein Unterverzeichnis „abgelehnte Bewerbungen“ mit noch mehr Schmutz. Der Besitzer hatte sich, vermutlich auch aus Scham, dass es ihm zugeschrieben werden könnte, dann nicht mehr beim Kontrolleur gemeldet …