Serengeti darf nun sterben

Die Einstellung von Geocities findet ein geteiltes Echo: die einen werden nostalgisch, die anderen sind überrascht, dass es Geocities überhaupt noch gab.

Meine Theorie: Geocities war ein Reservat für Farbenblinde und Leute, die sonst mit Frontpage vielleicht noch größeren Schaden angestellt hätten. Und für diese Menschen gibt es ja nun mit MySpace einen weit größeren Lebensraum: greller, interaktiver und vor allem lauter als es Geocities je war. Hier können sie auch noch in weiter Zukunft einen natürlichen Lebensraum finden, der alle ihre Bedürfnisse erfüllt. Aus der Wüste in das Land, wo Milch und Playlists fließen.

Solltet ihr je eine Safari nach MySpace unternehmen, beachtet bitte: Ihr dürft niemals das Auto verlassen und haltet immer einen doppelläufigen Flashblocker bereit.

2 Kommentare.

  1. GeoCities soll geschlossen werden | TechBanger.de - pingback on 25. April 2009 um 6:31
  2. Schöne Metapher.

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