Webby

In der Chromium-Dokumentation findet sich ein Anforderungsprofil für künftige Chrome-Extensions. Neu für mich war der Punkt webby.

An extension system for Chromium should be:

Webby

  • Developing and using extensions should be very similar to developing and using web pages.
  • We should reuse the web platform wherever possible instead of creating new proprietary APIs.
  • Web developers should be able to easily create Chromium extensions.
  • Installing and using an extension should feel lightweight and simple, like using a web app.

Ich übersetze das mal so: Chrome-Extensions sollten von Webdesignern programmiert werden können. Wie sich das mit den weiteren Zielsetzungen „rich“, „maintainable“, „secure“ und „open“ verträgt, weiß ich nicht.

Es klingt ein wenig nach: wir wollen ein Fahrrad aus den neusten Materialien, das mit einfacher Muskelkraft die Schallmauer durchbrechen kann. Mit Stützrädern.

1 Kommentare.

  1. Laut Absichtserklärung soll es zwei unterschiedliche Arten von Erweiterungen geben:

    –snip–

    „Es gibt zwei verschiedene Arten von Addons,“ sagte Ojan Vafai. „Die Firefox Addons erweitern deinen Browser, so zusagen, und dann gibt es da noch User Scripts. Wir haben vor beides in Google Chrome zu verwirklichen.“ Der Erfinder von Greasemonkey, Aaron Boodman, arbeitet derzeit im Google Chrome Team.

    –snip–

    via: http://lifehacker.com/5052447/google-chrome-will-support-add ons-user-scripts

    Übersetzung von:
    http://www.googlewatchblog.de/2008/09/22/googler-bestaetigt-chrome-bekommt-addon-schnittstelle/

    Die Ankündung kam schon in der Woche nach dem Launch. Allein, man sah davon noch nicht viel im Source des veröffentlichen Prototypen. Eigentlich eher nichts.