Elektronischer Jihad

immer wieder werden die terroristischen Bedrohungen des Internets beschworen – dabei sind die Vorteile der Terroristen durch das Internet wohl nicht größer als die aller anderen Netz- und Email-Nutzer. Sie können schneller kommunizieren, publizieren, organisieren – ebenso wie das Volkswagen, das ukrainische Außenministerium oder der Schützenverein in einem kleinen Dorf im Sauerland. Dass jemand mit ein paar Filmen oder Webseiten zum Selbstmordattentäter umgepolt werden kann, bezweifle wohl nicht nur ich.

So ist es doch praktisch, wenn die Terroristen selbst das Internet als Anschlagsziel entdecken – schließlich haben wir lange darauf gewartet. So riefen Islamisten dazu auf, Internetseiten mit einem manuellem Botnetz lahmzulegen. Das Ergebnis fasst das ein Experte auf Security Focus so zusammen:

„I know that this is politically incorrect, but the odds of a terrorist group ‚terrorizing‘ the Internet with cyber bullets and e-bombs are about as small as the odds of the Morse Code coming back as a primary means of communication,“ said Marcus Sachs, director of the ISC, which is owned by the SANS Institute. „It’s not zero, but it’s also not much more than zero.“

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