Vertrau keinem Kommentarfeld

Eine kleine Zwischenlektion in Medienkompetenz: Man sollte ja nie, nie, nie öffentlich seine Mailadresse ins Netz stellen – wenn man denn spamfrei bleiben will. Gleichzeitig verlangen aber viele Blogs eben dies, wenn man einen Kommentar hinterlassen will.

Mittlerweile schreiben zwar viele Blogbetreiber in die Formtexte herein, ob die Mailadresse angezeigt wird oder nicht. Das stimmt aber nicht immer. Gestern hatte ich wieder den Fall, dass die Mailadresse nicht angezeigt werden sollte, dann aber doch den Spammern zum Fraß vorgeworfen wurde. Hoppla.

Das ist nicht ideal. Die einfachste Methode ist es, zu der Mailadresse auch eine URL zu hinterlassen. Die wird nämlich in den allermeisten Fällen an Stelle der Mailadresse angezeigt. Da ich nicht überall meine URL hinterlassen will, nehme ich inzwischen gerne die URL des Blogbeitrags, den ich kommentiere. Da Blogs eh zu Selbstreferentialität neigen, sehe ich darin kein Problem.

Falls das gegen eine Blogethik verstößt – schreibt mir ruhig in die Kommentare. Eure Mailadresse wird (derzeit) angezeigt. Es sei denn, Ihr hinterlasst eine URL.

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