Do you speak Dvorak?

Wer in polyglotten Kreisen zwanghafter Weltenbummler ankommen will, lernt am besten Fremdsprachen: Italienisch, Spanisch, Portugisisch und ein paar Brocken Russisch. Das beweist den Mann von Welt.

Wer hingegen unter technophilen Computergeeks ankommen will, sollte nicht nur ein paar Programmiersprachen von Perl bis Brainfuck beherrschen – er sollte möglichst auch die richtige Keymap verwenden. Und die ist zur Zeit nicht das altmodische QWERTY oder das QWERTZ-System, sondern DVORAK.

Diese Tastaturbelegung ist auf den mordernen 10-Finger-Betrieb optimiert. Fast jedes Betriebssystem unterstützt Dvorak – allerdings gibt es meines Wissens keine Tastatur, die von Werk aus diese Belegung mitbringt. Wer auf Dvorak umsteigt, ist also zum Blindschreiben verdammt. Es ist auch nicht ganz einfach, mal eben einen fremden Computer zu benutzen. Aber der Effizienz muss man manchmal schon ein Opfer bringen.

Erfahrungsberichte zu Dvorak gibts bei dem „Berufschaoten“ Lars Weiler

PS: Korrektur: es gibt doch Dvorak-Tastaturen.

3 Kommentare.

  1. Versuchensesmanda

  2. Klar gibts Keyboards mit Hardware-DVORAK:

    http://www.kinesis-ergo.com/products.htm
    http://www.fingerworks.com/lp_product.html

    Nur so als Beispiele…

  3. Es gibt sogar schon seit sehr langer Zeit Dvorak-Tastaturen, selbst im PC-Bereich. Das bekannte IBM-Hackbrett („standfest aufgrund seines Gewichtes“) konnte man auch in der Dvorak-Version bestellen. Das war Mitte der 80er.

    Irgendwo habe ich noch gelesen, dass es auch fuer ungewoehnliche Maschinen Dvorak-Tastaturen gab. Diese funktionierten jedoch anders als heute, denn die mussten wirklich von der Hardware anders sein. Heute braucht nur dem Keycode ein anderer Ausgabewert zugewiesen werden. Damals musste die Taste den anderen Keycode senden.