Der Geek – der sozial begabte Nerd?

Nerd ist eigentlich ein Schimpfwort – viel netter ist da doch die Bezeichnung Geek. Während die Nerds im Klischee kontaktarm und wirklich kein schöner Anblick sind, sind die Geeks die Enthusiasten unter den Computerbegeisterten. Dazu ein Artikel von Jens Fliege, der leider nur noch per Archive.org erhältlich ist: Wie wird der Nerd zum Geek.

Zwei Ausschnitte:

„Bis vor wenigen Jahren noch befanden sich Nerds in der sozialen Hierarchie ganz unten. Sie wurden erbarmungslos auf Schulhöfen gejagt, später im Job verspottet und vom weiblichen Geschlecht ein Leben lang ignoriert: Kein Sex, keine sozialen Kontakte und ein schlecht sitzendes Sakko. Wahrlich, der Nerd hatte es nicht leicht!“

„Sicherlich stünde die halbe Welt bis in unsere Tage ratlos vor der jeweils neuesten Rechnergeneration, wäre nicht gleichzeitig mit dem Nerd sein redegewandtes Pendant auf die Bühne getreten: der Geek. Ungleich wortgewaltiger als die verpickelte Konkurrenz machte der coole Geek sich daran, die Welt zu erklären, und zwar in verständlichen Worten. Er baute Workshops, gab kluge Tipps, legte für alle, die es brauchen konnten, ein Glossar an, das alle wichtigen Begriffe erklärte und ehe er sich versah, hatte der Geek sich seine eigene kleine Welt erschaffen.“

Alles klar? Frei nach Kelly Bundy: Nerd bäh – Geek yummiyummiyummi.

Oder nicht?

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