Archive for the 'Toys' Category

Der Gemeine Powerpointer auf weiter Flur

Bisher war der Gemeine Powerpointer (heteroptera magnissima) auf recht eingeschränkten Lebensraum angewiesen. Zum überleben benötigte eine schattige glatte Wand, einen Beamer und einen Raum voller Opfer. Hier fühlte er sich wohl, hier konnte er ungehemmt seinen Trieben nachgehen und sich von den Tränen und dem Lebenswillen seiner Kollegen nähren.

Dies ist nun vorbei: Firmen, die trotz aller Mühen nicht genug CO2 produzieren können um die Menschheit auszurotten, haben sich auf eine andere Taktik besonnen: Sie bauen Beamer in Handygröße.

Nun kann der Powerbeamer aus seinen angestammten Reservaten ausbrechen und seinen Trieben praktisch überall nachgehen. Man stelle sich vor: selbst in der U-Bahn, in Schlafzimmern oder auf Herrentoiletten können spontan einige Slides an die Wand geworfen werden. Schluss mit dem Krakeelen auf dem Kinderspielplatz, die Kleinen sitzen paralyisiert auf den Schaukeln und Holzpferdchen, während ein als Dreikäsehoch getarnter Powerpointer über die Quängel business cases und Fruchtzwerg opportunities referiert.

Bitte lasst es nicht soweit kommen. Die Natur braucht powerpoint-freie Zonen. Den Menschen zuliebe.

Mein MP3-Player hat nur 512 MB

… und das ist auch gut so. Er hat ein winzig kleines Display, unterstützt keine Playlisten und taugt nicht wirklich zu mehr als Musik zu hören, Album für Album.

Ich schätze das inzwischen. Sicher: ich kann nicht 150 CDs mit mir herumtragen, ich kann auch nicht punktgenau das richtige Lied zu der Stimmung in der U-Bahn oder zum figurbetonten Pulli auf der anderen Straßenseite abspielen. Aber muss ja nicht.

Ich mach es so: Ich lade füünf Alben auf den Player und höre die. Wenn mir eins besonders auf den Keks geht, fliegt es wieder runter und ein anderes Album komtm wieder drauf. Das ganze ergänze ich mit Hörbüchern und Podcasts, die trotz relativ geringem Speicherverbrauch viel Laufzeit füllen.

Ich brauche ein Kensington-Schloss

… ein ganz großes, damit ich diese lustige kleine Hardware diebstahlsicher auf meinem Balkon deponieren kann.

Und einen größeren Balkon bräuchte ich dann auch.

Button down

Buttons sind toll: optisch ansprechend und platzsparend. Dazu geben Sie einem das Gefühl ein Markenzeichen zu haben. Für Leute mit wenig grafischem Geschick gibt es auch einen recht praktischen Knopfmacher.

real life

Vorsicht, Ironie

Wer online geht, sollte sich nicht nur vor Viren, Spam und sich penetrant selbst aufrufenden Sexseiten in acht nehmen. Nicht wenige Surfer sind schon auf unvermutet auftretenden Ironielachen ausgerutscht oder einige sind sogar darin ertrunken. Zum Glück gibt es jetzt Ironiedetektoren.

Sex für die Hosentasche

Wer einem Nerd das Thema Sexualität und deren abwechslungsreichen Spielarten näherbringen will, sollte sich den Palmasutra ansehen. Geboten wird die Unterstützung von PalmOS 5 Geräten mit hoher Auflösung, ein rundherum erneuertes Dateisystem, ein Zufallsgenerator und natürlich jede Menge menschlicher Schaltpläne. Oder so.

Do you speak Dvorak?

Wer in polyglotten Kreisen zwanghafter Weltenbummler ankommen will, lernt am besten Fremdsprachen: Italienisch, Spanisch, Portugisisch und ein paar Brocken Russisch. Das beweist den Mann von Welt.

Wer hingegen unter technophilen Computergeeks ankommen will, sollte nicht nur ein paar Programmiersprachen von Perl bis Brainfuck beherrschen - er sollte möglichst auch die richtige Keymap verwenden. Und die ist zur Zeit nicht das altmodische QWERTY oder das QWERTZ-System, sondern DVORAK.

Diese Tastaturbelegung ist auf den mordernen 10-Finger-Betrieb optimiert. Fast jedes Betriebssystem unterstützt Dvorak - allerdings gibt es meines Wissens keine Tastatur, die von Werk aus diese Belegung mitbringt. Wer auf Dvorak umsteigt, ist also zum Blindschreiben verdammt. Es ist auch nicht ganz einfach, mal eben einen fremden Computer zu benutzen. Aber der Effizienz muss man manchmal schon ein Opfer bringen.

Erfahrungsberichte zu Dvorak gibts bei dem “Berufschaoten” Lars Weiler

PS: Korrektur: es gibt doch Dvorak-Tastaturen.

Koffein

Zum Thema Drogen gibt es unter Nerds und Geeks keinen breiten Konsens: während auf Hacker-Parties eher süßliche Düfte überwiegen, ist die Demo-Scene eher dem Alkohol zugetan. Wieder andere finden in einer Nase PHP oder einem Gramm IRC den ultimativen Kick. Allen gemeinsam ist jedoch die Erkenntnis: Koffein muss sein.
Read more »