Nerd ist…
…wenn Kabel1 extra für Dich zur Fußball-WEM einen Star-Trek-Marathon bringt und Du wegen der schlechten Synchronisierung abschaltest.
…wenn Kabel1 extra für Dich zur Fußball-WEM einen Star-Trek-Marathon bringt und Du wegen der schlechten Synchronisierung abschaltest.
Der Spiegel über den CCC und seine Nerds:
Gut, etwa 80 Prozent aller Hacker im CCC, sagt Kurz, „sehen tatsächlich so aus, wie man sich Hacker vorstellt“, also bleich wie ein Nachtalb, fast immer männlich, oft mit Fusselbart und Kapuzenpulli. Viele reden nicht viel, und nicht alle riechen gut. Sie trinken Club-Mate, ein koffeinhaltiges Gesöff, das beim Wachbleiben hilft und besser verträglich sein soll als Kaffee oder Cola. Oft haben sie Magenprobleme. Diese Nerds bilden die Basis des Clubs.
Thema hässliche Nerds: Kann sich Steve Ballmer keine Fernsehstrümpfe leisten? Pfui Deibel.
Die Onlineredaktion der Süddeutschen Zeitung hat einen Nerd-Test veröffentlicht. Die Einleitung ist schon übel:
Sie gelten als hässlich und kontaktscheu aber auch als intelligent und mächtig: die Nerds. Bill Gates ist einer, Steve Jobs ist einer - Sie womöglich auch? Testen Sie Ihren Nerd-Faktor.
Steve Jobs ein Nerd? Hässlich und kontaktscheu? Auwei…
Manchmal sind Werbungen räselhaft. Zum Beispiel dieses Exemplar, das ich auf der Homepage der British Telecom gesichtet habe:
Der Text ist relativ klar: Wenn ich meinen Email-Account bei der British Telecom nicht einrichten kann, bekomme ich Hilfe. Wenn ich mit meiner virenverseuchten Windows-Installation das Netz verpeste, zeigt mir der freundliche Provider, wie ich das Problem löse. Doch wann kommt der Mann mit dem Vorschlaghammer ins Spiel, der meine Maus zertrümmert?
Aus der Reihe “Laien erklären Laien das Internet” ein Zitat von Roland Lindner aus der FAZ:
Für das Mitarbeiten am Wikipedia-Lexikon muss man im Gegensatz zu Linux noch nicht einmal Programmierkenntnisse haben.
Nehmen wir mal einen einfachen Sachverhalt: Jemand beleidigt einen anderen als “Nerd” - der rächt sich mit Brandstiftung. Was macht das aus dem Zündler?
Einen Pyro-Nerd. Meint Spiegel Online.
Bei Neckermann ist ein Scherzartikel im Programm, den manche Wohl als “frivol” bezeichnen würden: eine Blowjob-Trophäe. Ein paar simple Gemüter finden das besonders lustig und schicken Mails herum. Die Netzeitung findet das verdächtig:
Über die Karriere des «Blow Job Awards», der in Internet-Foren bereits «Kultstatus» erworben habe, zeigt man sich denn auch überrascht. «Normalerweise verkaufen wir zwei bis drei pro Tag, aber in den letzten Tagen haben sich die Bestellungen verzwanzigfacht», so der Sprecher, der freimütig einen «Hype im Internet» um das Produkt einräumt.
Genau diese Darstellung erregt Zweifel. Die Platzierung einer vermeintlichen Skandal-Meldung über den Verkauf von Sexspielzeug dürfte dem Umsatz am Valentinstag nicht gerade schaden. Der Sprecher eines konkurrierenden Versandhauses, der nicht genannt werden will, nennt das Stichwort «Virales Marketing».
Ach bitte. Eine gezielte virale Marketing-Aktion von Neckermann für einen nicht aktuellen Niedrig-Preis-Artikel, der nicht mal auf Lager ist? Es spricht zwar nichts dafür, aber man darf ja spekulieren. Wenn man sich nicht um seine eigene Glaubwürdigkeit kümmert.
Der Axel-Springer-Verlag traut sich ins Web 2.0 - morgen erscheint die Erstausgabe des “Avastar”, einer Zeitung nur fürs “Second Life”.
Wie es sich für Webzwonuller gehört, haben sich auch die Springer-Leute im Web 2.0 umgesehen und sich natürlich auf den wichtigsten Plattformen dieses weltumspannenden Kreativitätsmolochs umgesehen.

Was lernen wir aus dem MySpace-Profil? AvaStar ist Single, hat das Sternzeichen Schütze, ist 100 Jahre alt und seit vorgestern bei MySpace registriert. Also der ideale Zulieferer von trendigen News, die der Kundschaft jede Woche 150 Linden-Dollar wert sind.
So sieht es aus, wenn Associated Press einem Hacker über die Schulter schaut:
Die größere Version zeigt uns, wie sich doch die Arbeitsbedingungen des modernen Hackers geändert haben. Statt eines langhaarigen T-Shirt-Trägers sehen wir Jacket und Business-Haarschnitt. Der Hacker sitzt an einem merkwürdig geformten Glastisch und arbeitet offenbar an keinem Computer, sondern ist mit Folienstiften und Papieren beschäftigt. Eine ganze Reihe von relativ kleinen Bildschirmen sind perspektivisch und ergonomisch merkwürdig im Raum platziert. Auf der Rückenlehne des Stuhl steht das Wort “Hacker”.