Alles Diebe!
Coffee is a way of stealing time that should by rights belong to your older self.
Terry Pratchett in “Thud!”
Coffee is a way of stealing time that should by rights belong to your older self.
Terry Pratchett in “Thud!”
Nach drei durchwachten Nächten, einer angehenden Sehnenscheidenentzündung und einer iPod-Notreparatur habe ich es geschafft: Level 100 bei 7cities.

Anders als bei den schädlichen Killerspielen kommt dieser Triumph ganz ohne Nebenwirkungen aus. Ich habe alles unter Kontrolle. Ich kann jederzeit aufhören. Je-der-zeit. Meine Gedanken sind klar – vielleicht sogar klarer als vorher. Trotz meines nervös zuckenden Daumens bin ich immer noch ein produktives Mitglied der Gesellschaft.
Woher ich das weiß? Nun, sie haben mir eine neue 7cities-Map direkt vors Haus gebaut.

Fragt sich nur, wann die gigantischen Riesen-Schildkröten und Riesenseeschlangen angreifen werden. Egal, ich bin gerüstet.
IP-Man. In Lichtfasergeschwindigkeit ist er an jedem Rechner der Welt. Er sendet sich auf das Handy der Schurken und legt ihren Bordcomputer lahm. Er tritt ein für Neutralität, wahrt das Gleichgewicht. Seine Leidenschaft sind Zahlen. Sein treuer Gefährte: der kleine v6. Seine Feinde: Tube-Man. Colonel Spam und die Botboter. Al Gore.
Captain Share. Er lenkt die Bits und Bytes quer über unseren Planeten. Gleich Amor schießt er mit kleinen Pfeilen in die Herzen von Menschen, um sie zu verbinden. Und er hat ein paar Milliarden Pfeile. Sein Motto: “Was ist Wissen, wenn man es nicht teilt?” Untertitel: “Auch Pr0n ist Wissen. Und wo man ihn findet.” Sein Sidekick: der Sharebär. Die Villains: Der verlogene Steve Fairplay. Der Lurker. Und Al Gore.
NULK. Er gewinnt jede Usenet-Diskussion.
Ich les ja ab und an ganz gern den Gamer-Comic mit dem wirklich unglücklichen Namen Ctrl+Alt+Del. Die Grundkonstellation ist einfach: Ethan ist ein Mann-Kind, das sich über Computerspiele definiert. Er gibt sein ganzes Geld für Computerspiele aus, spielt mit seinem Mitbewohner ein Spiel nach dem anderen und hat aus nicht nachvollziehbaren Gründen eine Freundin namens Lilah.
Vor ein paar Monaten der Einschnitt in dem ewig währenden Jugendtraum: Lilah verlobt sich nicht nur mit Ethan, sie wird sogar schwanger. Das beeinflusst den Plot der Story relativ wenig, doch der Tag der Niederkunft kommt unaufhaltsam näher. Und nun das – eine Fehlgeburt.
Comic-Autor Tim Buckley begründet den drastischen Schritt so:
If a baby was introduced to the strip, Ctrl+Alt+Del would not suddenly convert into a parenting comic strip, with changing diapers every other strip, etc. This is a comic, and I don’t need to show every mundane detail of these characters’ lives. They are rarely seen eating, and I’ve never shown them going to the bathroom. Do you think that they just never shit? Of course not. It’s just naturally assumed that some everyday stuff goes on around whatever is shown in the comic. Same thing with a baby (Yes, I’m comparing parenting to shitting. Can you tell I’m not a Dad?). There would of course be some baby-centric storylines now and then, but nothing says it has to take over the whole strip.
Neben der story line gibt es aber auch autobiographische Gründe:
Some many years ago, long before I started the comic, I was in a relationship and we suffered a miscarriage. Now, this relationship was toxic to begin with and doomed to fail regardless, so that the miscarriage was the straw that broke the camel’s back came as no surprise.
Wie geht es weiter? Mal sehen. Von anderen Paaren hört man ja seit drei Jahren nichts.
“It’s just sloppy design,” said Pony. “I daresay one of the lads found it by accident and tried it again to see what happened. They’re like that, the tower boys. Show ‘em a bit of cunning machinery and they’ll spend all day trying to make it fail. The whole Trunk’s a lash-up, it really is.”
“Why do we employ people like these?” said Stowley, looking bewildered.
“Because they’re the only people mad enough to spend their life up a tower, miles away from anywhere, pressing keys,” said Pony. “they like it.”
Terry Pratchett: Going Postal
Wie so viele liebe ich die Webcomics von Randall Munroe. XKCD schafft es Nerdhumor mit ein etwas Lyrischem zu verbinden. Und Romantik – aber da muss man drüber stehen. Und Munroe erklärt auch wieso:
So ein wenig erinnert mich das an eine Idee von früher: Dates for Geeks
In der Wikipedia gibt es Warnhinweise, wenn Artikel nur einen bestimmten Aspekt der Realität abdecken. Oder wenn es um Fiktion geht.
Im Star-Trek-Wiki Memory Alpha ist es umgekehrt. Hier wird man gewarnt, wenn ein Artikel unsere – doch sehr beschränkte – Realität behandelt.
Es sieht aus, wie eine lockere kleine PR-Geschichte: Google baut eine Solarkraft-Anlage, die größer ist als Solaranlage des Konkurrenten Microsoft.
Wer den James-Bond-Film The Man with the Golden Gun gesehen hat, weiß jedoch genau, wofür sich gebündelte Sonnenstrahlen besonders eignen. Kein Zweifel: Google baut an einem Todesstrahl und will die Regierungen der Erde erpressen.
Wer kann das verhindern?
(via Falk)
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