Have a break

Die Attacke war gut geplant: Ein Server nach dem anderen verlöschte, ein Netz nach dem anderen verlor den Anschluss. Die New Yorker Skyline hauchte ihr Licht aus — mal wieder. Züge blieben stehen. Atomkraftwerke fuhren herunter. Twitter. Facebook. Google. Stille.

Nicht einmal Katzenbilder.

Zwei Wochen später — der Iran und Finnland waren nur noch eine vage Erinnerung, begraben unter atomarer Asche — fand man den Schuldigen. Kein Fanatiker, nicht mal Atheist, blickte er zu seinen Anklägern empor und sagte: „Ich wollte doch nur mal ausschlafen.“

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