Angewandte Privacy?

Wo wir grade von Geek-Mode reden. Gibt es eigentlich nette Anti-Flickr-TShirts? Nach dem Motto: „Flickr me and die“?

Für die Techies: Eigentlich müsste man doch eine solche Botschaft als Semacode produzieren können, der zum automatischen Aussortieren solcher Bilder zu gebrauchen wäre. Wer setzt sich dran?

5 Kommentare.

  1. Diese Privacy-Sache war vor allem ein Problem des Web 1.0.

    Nun, wo wir uns alle freiwillig vernetzen, ist das nicht mehr von Bedeutung. Wer sich nicht flickern lassen will, entzieht sich wohl auch sonst der Netzgemeinschaft.

    D.h. selbst wenn Bilder von ihm bei Flickr auftauchen: Es sind die Bilder einer Nichtexistenz. Bedeutunglose Pixelhaufen, entkoppelt einer jedweden individuellen Identität.

  2. Dank Tagging sind die Pixelhaufen bei Flickr leicder nicht ganz von der Individualität entkoppelt. Wenn Du mit vollem Namen vertagged wirst, ist die vermeintliche Anonymität im Bildersumpf dahin.

  3. Wo liegt das Problem bei Flickr? Ich archiviere meine Fotos alle mit Flickr – es bietet mir eine super Platform fuer meine Fotos und die Features sind perfekt.

  4. Torsten: Ja, und? Dann steht halt „Torsten Müllermeyerschmidt“ am Bild.

    Pixel eines netzsozial nichtexistenten Müllermeyerschmidt, von dem man bestenfalls erfährt, dass er sich der neue Gesellschaft entzieht. Wieso sollte man solche Leute überhaupt taggen?

  5. jo1.8:

    Wenn er sich denn entzieht, hat er vielleicht eine Chance auf selbstgewählte Taglosigkeit. Wenn ich am WE auf die Evoke gehe, wird mein Bild wahrscheinlich auch wieder auf diversen Scene-Gallerien auftauchen…