Collaborative Surveillance

Warum eigentlich zentrale Überwachungs-Kameras?

Die Medien haben es doch auch schon begriffen: Hobby-Paparazzi sind viel billiger als eine zentrale Struktur.

Wer im 21. Jahrhundert tatsächlich überwachen will, sollte Handys anzapfen. Sicher kann man das zentral gestalten – ein Handy macht alle fünf Sekunden eine Aufnahme und übermittelt sie in eine Zentrale. Aber das wäre eine Stromverschwendung – zudem ein ganz schöner Datenmüllhaufen.

Big Brother sollte an den Bürgersinn appellieren. Man gebe den Betreffenden nur ein paar Plastik-Spielzeuge und einen Zugang zur Bilddatenbank und sie knipsen alles, was irgendwie auffällig ist. Mit genauer Uhrzeit, Positionsangabe, identifizierten Personen… was will man mehr? Und damit es cool wird, stellen wir alles unter CreativeCommons.

2 Kommentare.

  1. Der Teil mit dem collaborative scheint nicht so recht zu funktionieren: http://www.presseportal.de/print.htx?nr=686203&type=polizei

  2. Da fehlt ja auch das Plastikspielzeug, die Gimmicks, Multimedia und alles. Wenn jeder noch auf SMS reagieren würde, wäre Jamba noch hochprofitabel :-)